Am 01.11.2009 wurde in Bochum die bundesweit erste staatliche Hochschule für Gesundheit gegründet. Die Hochschule bietet Studienplätze in unterschiedlichen Studiengängen des Themenfeldes Gesundheit an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Akademisierung von Gesundheitsberufen sowie zur Optimierung von Versorgungsstrukturen. Die Hochschule sucht engagierte Mitarbeiter*innen, die die Weiterentwicklung der Hochschule im Zukunftssektor Gesundheit mitgestalten möchten – interdisziplinär, innovativ und offen für neue Perspektiven.

Im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften ist zum 01.11.2020 folgende Vertretung einer W2-Professur
(75 %) zu besetzen:

W2-Vertretungsprofessur ,Gesundheitspädagogik und -kommunikation' (w/m/d)
(Schwerpunkt: Interprofessionelles Handeln)

Die Vertretungsprofessur erfolgt in einem öffentlich-rechtlichen Rechtsverhältnis besonderer Art und begründet kein Dienstverhältnis. Die Vertretung ist für den Zeitraum 01.11.2020 bis 31.12.2025 zu besetzen. Das Lehrdeputat beträgt grundsätzlich 13,5 SWS.

Ihr Aufgabengebiet

Sie vertreten im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften das Themengebiet der Gesundheitspädagogik mit dem Schwerpunkt der interprofessionellen und transdisziplinären Kommunikation. Neben kommunikativen Inhalten vertreten Sie insbesondere Themen der Gesundheitsförderung und Prävention. Gesundheitsförderung und Prävention sind transdisziplinäre Querschnittaufgaben im Spannungsfeld von Sozialarbeit, Psychologie und Medizin, denen losgelöst rein biopsychosozialer Indikatoren insbesondere ein lebensweltorientiertes Gesundheitsverständnis zugrunde liegt.

Erwartet werden diesbezüglich Kenntnisse in den zentralen Bezugsdisziplinen und die damit verbundenen Kenntnisse über Ansätze, Konzepte und Theorien mit Bezug auf Gesundheitsförderung und Prävention unter besonderer Berücksichtigung sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit. Dabei sollte sowohl die Gestaltung interprofessionellen Handelns und interprofessioneller Lernprozesse als auch die Entwicklung interprofessioneller Lehr- und Handlungskonzepte in den Gesundheitsberufen und in angrenzenden Arbeitsfeldern im Bildungs- und Sozialwesen eine bedeutende Rolle spielen.

Im Rahmen der Lehrverpflichtungen sind, neben den spezifischen Inhalten, auch allgemeine sozial-, kommunikations- und bildungswissenschaftliche Grundlagen zu vertreten. Des Weiteren bringen Sie Wissen und Erfahrung im Bereich der Forschung ein und initiieren neue Forschungsvorhaben zu interprofessionellen Gesundheitsförderungs- bzw. Versorgungskonzepten. Zudem wird die Beteiligung an der Konzeption und der Entwicklung neuer Studienangebote erwartet.

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes sozial-, bildungs-, erziehungs-, gesundheitswissenschaftliches oder psychologisches Hochschulstudium
  • Einschlägige Promotion
  • Einschlägige Erfahrungen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention mit sozialem Bezug
  • Erfahrungen in der (interprofessionellen) Lehre
  • Erfahrungen in der Entwicklung und Implementierung fachdidaktischer Konzepte in sozialen oder Gesundheitsberufen
  • Hochschulische Lehr- und Forschungserfahrungen auf dem Gebiet Gesundheitsförderung und Prävention, Grundlagen der Psychologie und Kommunikation

Allgemeine Aufgaben:

Die Hochschule erwartet neben den einschlägigen wissenschaftlichen Kompetenzen, dass die Bewerbenden Kenntnisse und berufliche Erfahrungen mitbringen, die sie befähigen, die besonderen Herausforderungen, die mit der Entwicklung neuer Handlungsfelder im Gesundheitswesen einhergehen, kreativ und innovativ zu bewältigen und an einer gezielten Professionalisierung der Gesundheitsberufe mitzuwirken. Darüber hinaus wird erwartet an der Weiterentwicklung und Evaluation der einzelnen Studiengänge mitzuarbeiten und zu nationaler und internationaler Reputation der Hochschule beizutragen. Die Initiierung von Forschungs- und Drittmittelprojekten und die aktive Weiterentwicklung der einzelnen Wissenschaftsfelder ist eine wesentliche Aufgabenstellung der Hochschullehrenden. Zudem ist die engagierte Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Hochschule Bestandteil des Aufgabenprofils. Die Studiengänge an der Hochschule für Gesundheit sind interprofessionell angelegt. Daher wird eine besondere Bereitschaft und Fähigkeit zu interdisziplinärer Kooperation erwartet.

Die Einstellungsvoraussetzungen des § 36 Hochschulgesetz NRW können auf unserer Homepage unter www.hs-gesundheit.de Stichwort „Stellenausschreibungen“ eingesehen werden.

Ziel der hsg ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zur Bewerbung auf. In diesen Bereichen werden Frauen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines/einer Mitbewerber*in liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre Online-Bewerbung bis zum 27.08.2020.

Hochschule für Gesundheit
Dezernat I - Personal
Gesundheitscampus 6-8
44801 Bochum
www.hs-gesundheit.de

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